Kelisi: Mein Training...

Aktualisiert: 14. Mai

Mein Tag I Dieser Ablauf wiederholt sich 6 Tage lang. Nach Möglichkeit ohne jede Unterbrechung, außer es stehen Seminare an. Anschließend habe ich einen Tag zur freien Verfügung. Diese freie Zeit nutze ich, um Erledigungen zu machen, zu putzen und die Wäsche zu waschen. Aber auch um Songs zu schreiben, zu singen und Gitarre zu spielen. Auch das verbessert mein Kung Fu, denn der ganzheitliche Weg des Shaolin Kung Fu integriert Kampfkunst, Heilkunst und Kunst!

04.30 Uhr - mein Tag beginnt 5-5.30 Uhr Mentaltraining

* Frühstück

6-7 Uhr Qi Gong

7-8 Uhr Meditation

* Ruhezeit 9-13 Uhr Hochschule

* Ruhezeit * Mittagessen * Ruhezeit

15-17 Uhr Kung Fu

* Ruhezeit 18-19 Uhr Mentaltraining

19-21 Uhr Studium Shaolin Kultur & buddhistische Psychologie 21-22 Uhr Meditation 22.30 Uhr - mein Tag endet



"Mach dir keine Sorgen, wenn Du den Weg nicht finden kannst. Wenn es an der Zeit ist, findet der Weg dich.“


Der Mittlere Weg war mein Weg

Ihn zu finden, den Mittleren Weg der Shaolin, war die Aufgabe, die mir Shaolin Meister Shi Yan Lu zu Beginn meiner Ausbildung gestellt hat. Ich saß zu dieser Zeit noch im Rollstuhl, und ich dachte, dass das auch so bleiben würde. Aber Meister Shi Yan Lu hat das anders gesehen. Aufmerksam wurde er auf mich, weil ich zu meinem ersten Training mit dem Rollstuhl gefahren bin, und weil ich dieses "Training" - dennoch - einigermaßen überstanden habe. Daraufhin wollte er meine Geschichte hören, und wissen, was denn mein Ziel sei. Ich habe ihm gesagt, dass ich meinen Weg nach Shaolin finden, und ihn gehen, oder aber, wenn es nicht anders ginge, auch mit dem Rollstuhl fahren würde. Dann hat er mich ein Jahr beobachtet, und was er gesehen hat, hat mich zu seinem Meisterschüler gemacht. ​


Ein Beispiel: Ich habe ca. 60kg abgenommen, und dann wieder 15kg Muskelmasse aufgebaut. Als ehemaliger Schwergewichtsbodybuilder war ich es gewohnt, meinen Körper extrem zu fordern, trotz - oder gerade wegen - meiner chronischen Grunderkrankung. Das war der leichte Teil. Das eigentliche Problem war meine eigene Psyche, mein Erleben und Verhalten. Obwohl ich Psychologieprofessor war und bin, hatte ich die Bedürfnisse meiner eigenen - hochsensitiven - Persönlichkeit nicht in dem Maße erkennen, und ihnen entsprechen können, wie es nötig gewesen wäre, um mir selbst keinen Schaden zuzufügen. Ich habe mich permanent überfordert, wurde oft "ent-täuscht" und war ständig bemüht zu funktionieren, zu genügen und es allen recht zu machen. Allen, nur nicht - mir selbst. Sowohl als Mensch, als auch im Rettungsdienst als Einsatzleiter, und im Bereich der Psychotraumatologie, habe ich ein Leben der Extreme gelebt. In meiner Mitte war ich nie.

"Das Wissen des Professors, konnte mir nicht helfen - Shaolin Meister Shi Yan Lu konnte es."

Meine, durch meine harte Sozialisation erodierte Psyche, zwang mir ein extremes Leben, extremen Sport und extreme Jobs auf. Ich war immer eher Passagier als Pilot in meinem Leben. Mit verheerenden Folgen: Meine eigene Psyche, mein Gedanken und Gefühle, haben mich fast umgebracht und in den Rollstuhl gesetzt. Aus Stress wurde Angst, und aus Angst wurde Depression, die wiederum zu noch mehr Stress wurde. Der sich selbst erhaltende, und verstärkende rückbezügliche Regelkreis, hatte sich geschlossen. Diagnose: Komplexe Stresserkrankung. Ohne - die richtige - Hilfe, keine Chance - das war`s! Aber dann hat mich - Buddha sei Dank - Shaolin Meister Shi Yan Lu gefunden.



"Sieg ohne Kampf, so sagen die Meister des Shaolin Tempels, erreicht man auf dem Weg des geringsten Widerstandes. Deshalb denke immer daran, dass du dich nur von Notwendigkeiten, niemals aber von Emotionen oder persönlichen Eitelkeiten leiten lässt. Und vergiß nicht genau dort aufzuhören, wo du dein Ziel erreicht hast."


 


 

39 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen